Die Knochendichtemessung ist ein Mosaikstein in der Osteoporosediagnostik. Die so gemessene Dichte des Knochens gilt als wichtiges Stabilitätskriterium des Knochens. Die DXA- oder DEXA-Methode (aus dem englischen: dual energy x-ray absorptiometry) wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und dem DVO (Dachverband der Osteologen) zur Diagnostik der Osteoporose offiziell empfohlen. Sie ist sehr strahlenarm und in der Regel werden die Messungen an der Lendenwirbelsäule und an der Hüfte durchgeführt.

Das Vorgehen ist nicht belastend und dauert nur wenige Minuten.

Die Diagnose richtet sich nach dem sogenannten T-Wert. Dieser Wert wird gebildet als Abweichung vom alters- und geschlechtsspezifischen Normalen in Vielfachen einer Standardabweichung. Nach der Definition der WHO liegt eine Osteoporose vor, wenn der Messwert der Knochedichtemessung mittels DXA mindestens 2,5 Standardabweichungen unter dem Durchschnitt der Gruppe der geschlechtsgleichen, dreißigjährigen Geunden liegt, der Wert ist dann - 2,5 oder kleiner.